Nächster Stammtisch und mehr…

Sonntag, 2. Februar 2014 21:35

Seit dem letzten Eintrag hier ist bereits einige Zeit vergangen. Wir sind allerdings nicht untätig gewesen. Der Verein hat seinen Zahlungsverkehr auf das SEPA-Verfahren umgestellt. Mitglieder brauchen nichts zu unternehmen und wurden bereits informiert.

Wegen gesetzlicher Änderungen waren wir gezwungen, unsere Satzung zu überarbeiten. Der entsprechende Entwurf wird auf der nächsten Jahreshauptversammlung vorgestellt und den Mitgliedern zur Abstimmung vorgelegt.

Wie aus der Presse zu entnehmen war, haben sich die südlichen Kölner Bürgervereine im Rahmen einer Petition zusammengetan, um der Stadt gegenüber geschlossen aufzutreten. Hier geht es zunächst um die vorhandenen und noch drohenden Verkehrsprobleme bzgl. der 3. Ausbaustufe der Nord-Süd-Stadtbahn am Verteilerkreis, der dort gelanten P+R-Anlage sowie der Stadtbahnquerung über die Rheinuferstr.. Auch wenn wir vordergründig nicht so sehr davon betroffen sind, ist eine Forderung dieses Zusammenschlusses (der künftig unter der Bezeichnung Interessengemeinschaft Kölner Süden IGKS bekannt gemacht wird) die Fortführung der Stadtbahn über Rondorf nach Meschenich. Dies ist der Grund, warum wir mit dabei sind. Inzwischen haben sich die Mitglieder der IGKS schon mehrfach getroffen und es gab auch schon einen Termin bei der Stadt, der nächste ist bereits verabredet. Gemeinsam sind wir stark!

Bezüglich des LKW-Durchfahrverbotes in Meschenich ging und geht es immer noch hin und her. Die Stadtverwaltung hatte zunächst ein nächtliches Durchfahrverbot für Ende 2013 angekündigt, doch der Leiter des Amtes für Straßen- und Verkehrstechnik teilte uns persönlich nochmals mit, dass er für ein ganztägiges Verbot wäre. Dann wurde der Termin auf Anfang Februar 2014 verlegt, passiert ist leider immer noch nichts.  Hier werden wir kurzfristig nochmals nachhaken und ggf. auch mal wieder eine Aktion planen.

Wir freuen uns deshalb wieder auf den nächsten Stammtisch am Dienstag, 4.2.2014 ab 19:00 im Treppchen.

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Vortrag „Erbrecht“ am 14.11.2013, 17:30 im Jugendheim

Mittwoch, 6. November 2013 11:31

Der bekannte Rechtsanwalt Norbert Schönleber hält von 17:30 bis 19:00 einen Vortrag über Erbrecht. Unser Mitglied Manfred Maron, Vorsitzender des Ortsverbandes Meschenich des VDK hat diesen Vortrag organisiert, auf den wir hier gerne aufmerksam machen.

Der Eintritt ist frei.

Ort: Jugendheim St. Blasius. Brühler Landstrasse 425

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Tempo-30-Schilder stehen nun an der Brühler Landstr.

Mittwoch, 9. Oktober 2013 18:43

Mitglieder von afM freuen sich über ihren Erfolg

Die Freude war groß, als am 23.9.2013 als ein Ergebnis der vielen Gespräche mit Politik, Verwaltung und nicht zuletzt der Demos in Meschenich die Tempo-30-Schilder aufgestellt wurden. Damit wurde eine Forderung seitens afM umgesetzt.

Zwischenzeitlich wurde in der Presse von einem nächtlichen LKW-Durchfahrverbot berichtet. Wir haben dies über die Bezirksvertretung Rodenkirchen nochmals klarstellen lassen. Es wird ein ganztägiges LKW-Durchfahrverbot geben. Erst dann wird man endgültig sehen, ob die Maßnahmen der Stadt die erforderliche Lärm-und Schadstoffminderung bringen. Bereits jetzt berichten Anwohner der Brühler Landstr., dass es leiser geworden ist.

Unabhängig davon, fordern wir weiter einen schnellen Bau der Ortsumgehung.

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Ein guter Tag für Meschenich

Montag, 9. September 2013 0:28

Liebe Meschenicher,

nachdem wir zusammen mit der Meschenicher Bevölkerung durch Gespräche mit Politik, Verwaltung und gemeinsame Aktionen auf die starke Lärm- und Schadtstoffbelastung hingewiesen haben, bewegt sich nun auch die Verwaltung.

In einem gemeinsamen Gespräch am 4.9.2013 mit Bürgermeisterin Scho-Antwerpes bei Regierungspräsidentin Walsken wurde schnell klar, dass bei 67 Häusern nachts die zulässigen Grenzwerte überschritten wurden, bei 50 Häusern werden auch tagsüber die Grenzwerte nicht eingehalten.

Den Vertretern von aktiv für Meschenich Klaus Kimmich und vom BVM, Herrn Waschek wurden daraufhin zugesichert, dass

zunächst ein ganztägiges Durchfahrverbot für LKW und Tempo 30

realisiert wird. Danach wird man sicherlich prüfen, ob diese maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen. Als weiteres Mittel könnte evtl. der Fahrbahnbelag modifiziert werden.

Die weiteren Details werden wir an dieser Stelle später veröffentlichen.

Fest steht jedoch bereits jetzt, dass nur durch den Zusammenhalt und das Engagement der Meschenicher Bürger vor allem bei den Demos ein solcher Erfolg möglich gewesen ist.

Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten nochmals bedanken.

Wir werden uns jedoch nicht ausruhen und freuen uns auf Ihre Unterstützung bei der Planung und Durchführung weiterer Aktionen (z.B. für die Verbesserung der Anbindung nach Köln durch den ÖPNV, für bessere Radwegeverbindungen, für eine schnelle Realisierung der Ortsumgehung).

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns am 1. Oktober ab 19:00 in der Gaststätte Zum Treppchen, Engeldorfer Str. 34 bei unserem Bürgerstammtisch mit uns darauf anstoßen.

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Nächster Bürgerstammtisch am 3.9. im Treppchen

Mittwoch, 29. Mai 2013 20:41

Leider müssen wir mal wieder den Ort unseres Stammtischs ändern. Wir treffen uns am Dienstag, den 3.9..2013 um 19:00 in der Gaststätte Zum Treppchen, Engeldorfer Str. 34.

Gerne können Sie auch bei uns mitarbeiten. Wenn sie Interesse haben, bei uns aktiv zu sein, gibt es vielfältige Möglichkeiten. Sie können ein eigenes Projekt betreuen oder uns z.B. bei der Pflege dieser Website unterstützen.

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3. Demo am 3.6.2013 zur Eröffnung der 2. Gesundheitswoche in Meschenich

Sonntag, 26. Mai 2013 14:20

Als Auftaktveranstaltung zur 2. Gesundheitswoche veranstaltet aktiv für Meschenich eV die nächste Demo unter dem Motto „Stoppt die LärmKrachWelle – Für gute Luft und weniger Lärm in Meschenich“.

Die politische Willensbildung zum LKW-Durchfahrverbot ist abgeschlossen, doch leider mahlen die Mühlen von Stadtverwaltung und Bezirksregierung sehr langsam. Dazu kommt noch, dass die Bezirksregierung derzeit nicht vorhat, das Durchfahrverbot zu genehmigen. Sie will ein Lärmgutachten abwarten, welches Ende Mai vorliegen soll.

Die Planfeststellung zur Ortsumgehung geht auch nicht weiter, weil die Stadt Hürth und der Rhein-Erft-Kreis verlangen, die Linienführung für den zweiten Bauabschnitt zu bestimmen. Um hier seitens dieser Beteiligten keine weiteren Einsprüche zu erhalten, lässt das Landesverkehrsministerium eine 5. Variante prüfen (weiterer Autobahnanschluss bei Höningen).

Wir wollen keine weiteren Verzögerungen hinnehmen. Deshalb treffen wir uns am

Montag, 3. Juni 2013 um 16:00

Aufstellung Am Magerhof und Auf dem Rosenhügel

Beginn der Demonstration um 16:15

Ab 15:30 können Kinder mit ihren Eltern im Jugendheim St. Blasius gasbefüllte Luftballons für die Demo abholen! Die Demonstration läuft nordwärts über die Brühler Landstr. bis zur Straße Am Kölnberg. Dort erfolgt die Kundgebung.

Die Demo wird veranstaltet von Aktiv für Meschenich e.V. in Kooperation mit: Bürger- und Vereinsgemeinschaft Meschenich e.V.; Diakonisches Werk, Familienzentrum Am Kölnberg; Katholische Kindertagesstätte St. Blasius; Städtische Tageseinrichtung für Kinder Brühler Landstraße.

Das Programm zur Gesundheitswoche gibt es hier.

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Viele Fragen – Wenige konkrete Antworten

Freitag, 24. Mai 2013 14:23

Bei unserem Bürgerstammtisch am 14.5.2013 haben sich die Kandidaten zur Bundestagswahl bzw. deren Vertreter unseren Fragen gestellt. Insgesamt kamen noch fast 20 Fragen von ca. 60 interessierten Anwohnern, die trotz fast dreistündiger Dauer nicht alle abgehandelt werden konnten. Dabei spielte weniger die große Bundespolitik eine Rolle, sondern vielmehr interessierten sich die Fragesteller für lokale Probleme.

sitzend von links nach rechts: Professor Heribert Hirte, CDU, Elif Scho-Antwerpes, SPD, Manfred Waddey, Bündnis 90/Die Grünen, Hans. H. Stein, FDP, Michael Weisenstein, Die Linke

So kam es also, dass die Politik sehr häufig auf kommunale oder landesweite Zuständigkeit hinwies. Eines der Hauptthemen war die Verkehrsbelastung einerseits und die mangelnde Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr andererseits. Aber auch die geplante Vergrößerung der Stromtrasse nahe an den Bewohnern der Frankenstr. war ein Thema, neben denen der Sozialraumkoordination.

Neben dem üblichen parteipolitischen Geplänkel herrschte bei allen Politikern Einigkeit darüber, dass in Meschenich vieles abseits der Verkehrsthemen besser laufen würde, wenn die Hauptverkehrsprobleme gelöst würden. Hier liegt also der Schlüssel u.a. zur Verringerung von Arbeitslosigkeit sowie sozialer und kultureller Isolierung.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes bot an, einen Vor-Ort-Termin mit allen wichtigen Entscheidungsträgern aus kommunaler und Landesebene zu veranstalten. Bei diesem Termin sollen dann u.a. die Regierungspräsidentin, der Vorstandsvorsitzende der KVB und der Landesverkehrsminister anwesend sein.

Wir begrüßen einen solchen Vor-Ort-Termin, wenn er zeitnah kommt. Allerdings darf es nicht bei bloßen Lippenbekenntnissen und Versprechungen bleiben, wie bei dem Tiefenseebesuch 2008.

Nachfolgend noch ein Pressebericht aus dem KSTA vom 21.5.2013: KSTA 21.5.2013

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Fragen an die Politik vor der Bundestagswahl

Donnerstag, 9. Mai 2013 12:13

Unser nächster Bürgerstammtisch findet statt am
Dienstag, 14.05.2013, ab 19:00
Gaststätte Rheinisches Kartoffelhaus, Brühler Landstr. 409

Thema: Wie können Bundstagsabgeordnete zur Verbesserung der Lebensqualität in Meschenich beitragen?
Ihr Kommen zugesagt haben bereits:
Elfie Scho-Antwerpes, SPD
Manfred Waddey , Bündnis 90 Die Grünen
Prof. Dr. Heribert Hirte, CDU
Hans. H. Stein, FDP
Von der Partei Die Linke haben wir bisher keine Rückmeldung erhalten.

Welche Themen haben wir bereits angefragt?
1. Wie will Ihre Partei die Meschenicher vor der dauernden Überschreitung von Lärm- und Schadstoffgrenzwerten schützen?

2. Was tun Sie, damit mit dem Bau der seit 1961 geplanten Ortsumgehung noch in diesem Bundesverkehrswegeplan begonnen werden kann?

3. Zum Thema Soziale Stadt wird aus der Sozialraumkoordination eine kurze Einleitung gegeben:

a. Fachärzteversorgung in Meschenich mangelhaft
b. Arbeitslosigkeit und Zugang zum Arbeitsmarkt (mangelnde Finanzierung des Jobcenters)
c. Fehlende Infrastruktur (u.a. Kein Vollversorger, Kein Drogeriemarkt)

4. Langfristig ist eine Änderung des Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung gewünscht. Bereits jetzt ist der ÖPNV an seiner Leistungsgrenze und eine bessere Anbindung an die Schiene ist auf lange Sicht nicht absehbar.

Was tun Sie, um langfristig den 4. Bauabschnitt der Nord-Südstadtbahn zur Planung zu bringen?

Welche Förderung/Gesetzgebung kann den Bau eines Radwegenetzes unterstützen, welches hier zu den umliegenden Gemeinden komplett fehlt?

Wie kommt Meschenich kurzfristig an die Schiene?

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Stammtisch 16.4. im Reiterhof

Donnerstag, 11. April 2013 0:27

Wir berichten am 16.4. ab 19:00 über die Aktivitäten seit dem letzten Stammtisch.

Weiterhin planen wir am 14.5. einen größeren Stammtisch mit den Bundestagskandidaten. Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Interessierte Gedanken über bundespolitische Themen machen, die Meschenich betreffen. Diese wollen wir schon am nächsten Dienstag sammeln, um diese im Vorfeld den Kandidaten zukommen lassen.

Im übrigen wollen wir über künftige Aktionen betreffend der Schadstoff- und Lärmbelastung diskutieren. Hier noch mal eine Rückschau auf unsere letzte Demo aus der Rundschau rundschau20130131

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Werkstattgespräch für 3. Bauabschnitt Nord-Süd-Stadbahn – Aber was ist mit dem 4. Bauabschnitt

Donnerstag, 28. Februar 2013 12:08

Ok, wir wissen, Meschenich gehört gar nicht zur 3. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn. Aber dort werden schon die Weichen gestellt, für einen eventuellen späteren Anschluss der Stadtbahn an Meschenich. Damit an der Endhaltestelle nicht etwas geplant wird, was den Anschluss nach Meschenich blockiert oder verteuert ist frühzeitige Planung wichtig.

Daher sollten wir frühzeitig unsere Interessen vertreten.

Wer also Zeit und Lust hat, nimmt am Samstag am Werkstattgespräch teil.

Bereits vorher waren wir bei der Ortsbegehung  auf der Bonner Str. dabei http://www.stadt-koeln.de/6/veranstaltungskalender/10292/

Wir plädieren weiterhin für eine Lösung, die die AG-Heidekaul ausgearbeitet hat. Diese können Sie hier sehen.

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Es wird ernst, die erste juristische Auseinandersetzung mit der Stadt ist angelaufen

Sonntag, 24. Februar 2013 19:28

Zwei Demos mit großer Beteiligung der Bevölkerung sind gelaufen. Die Politik hat Ihren Willen erklärt, dass in Meschenich Ruhe einkehren soll, viele Anwohner haben einen Schutzantrag gestellt und manche haben auch eine Antwort der Stadt erhalten.

Doch wie lange wollen Sie jetzt noch darauf warten, dass endlich etwas geschieht?

Wie wir schon dargestellt haben, sind wir denjenigen gerne behilflich, die nicht nur einen Schutzantrag stellen wollen, sondern danach auch rechtlich gegen die Stadt vorgehen möchten. Derzeit hat ein Meschenicher juristische Hilfe von Herrn Rechtsanwalt Sedlak in Anspruch genommen. Je mehr sich dafür melden, umso besser. Für den Fall, dass eine Rechtsschutzversicherung die Kosten nicht übernimmt, können wir uns auch eine Kostenbeteiligung von aktiv für Meschenich vorstellen. 

Die Bewohner der Brühler Landstr. werden dazu  in nächster Zeit von einem unserer Vereinsmitglieder aufgesucht, um eventuelle Fragen und die weitere Vorgehensweise abzustimmen.

Sie können uns auch gerne beim nächsten Bürgerstammtisch am

Dienstag, 26.2.2013 um 19:00,
in der Gaststätte Reiterhof, Engeldorferstr. 120

besuchen. Dort werden Ihre Fragen insbesondere zu den Kosten ebenfalls beantwortet.

Ansonsten steht der Stammtisch unter dem Motto „Meschenich – Was will ich ändern?“ Wir haben dort ein offenes Ohr für alle, die auf Missstände hinweisen wollen und gegebenenfalls bereit sind, auch selbst dabei mitzuhelfen.

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2. Demo mit ca. 500 Teilnehmern wieder erfolgreich

Montag, 28. Januar 2013 18:57

Auch die zweite Demo gegen Lärm- und Abgasbelastung war wieder sehr gut besucht.

Als wir uns vor 2 Monaten zur ersten Demo getroffen haben, um unsere Meinung zum Verkehrsaufkommen in Meschenich kundzutun, waren wir überwältigt von der Anteilnahme der Meschenicher Bürger. Auch hinterher haben wir großen Zuspruch erfahren, jedoch auch Kritik, die sich im allgemeinen darauf bezog, dass die Polizei den Verkehr durch die Nebenstraßen von Meschenich umgeleitet hat.

Dazu ist zu sagen, dass wir keinen Einfluss darauf hatten. Wir haben es auch erst nach der Demo erfahren. Die Polizei tut ihre Pflicht, um den Stau klein zu halten. Wir können nicht viel daran ändern, haben aber versucht dies heute mit einer veränderten Wegführung etwas zu verhindern.

Ansonsten finden wir es toll, dass wir dieses Mal noch mehr Banner an den Häusern haben. Wir würden diese  gerne auch noch eine zeitlang nach der Demo hängenlassen. Vielen Dank auch den vielen Helfern fürs Malen und Verteilen von Bannern und Flyern.

Doch was ist eigentlich seit dem 26.11.2012 passiert:

Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln hat zwei Mal getagt. Beim ersten Mal wurde der Antrag auf ein LKW-Durchfahrverbot gestellt, aber aufgrund von parteipolitischen Erwägungen seitens der Grünen und der SPD vertagt. Es ist zwar ärgerlich, aber wir wollen da auch nicht mehr nachkarten. Fakt ist, dass das Thema letzten Dienstag erneut auf der Tagesordnung stand. Auch hier gab es wieder etwas Widerstand bezüglich der Formulierung des Antrags für ein LKW-Durchfahrverbot. Schlussendlich hat man sich auf folgendes geeinigt:

„Die Verwaltung wird beauftragt, unverzüglich alle Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, im Stadtteil Meschenich die Lärm- und Schadstoffbelastung durch den Verkehr entscheidend zu reduzieren; dazu kann ein Lkw-Durchfahrtsverbot gehören. Die Bezirksregierung wird aufgefordert, dieses Verfahren beschleunigt durchzuführen.

Zudem fordert der Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln das Bundesverkehrsministerium und das Landesverkehrsministerium auf:
-> mit dem Bau der OU Meschenich zu beginnen, auch wenn die Voraussetzungen für den Bau der Fortsetzung zum GVZ noch nicht vollständig gegeben ist,

-> die Untersuchung einer 5. Variante der Linienführung mit Auffahrt auf die A4 an der Querung der Brühler Landstraße/B51 (alt) nicht weiter zu verfolgen. Diese Variante wird abgelehnt.“

Diese Willenserklärung der politischen Vertreter ist zu begrüßen, aber die Verwaltung hat das Heft in der Hand.

Leider lässt sich auch die Politik von der Stadtverwaltung auf der Nase rumtanzen. In der Sitzung davor wurde die Verwaltung aufgefordert, zu ermitteln, was erforderlich ist, um ein LKW-Durchfahrverbot zu erwirken. Die Stadt hat daraufhin eine Verkehrszählung Mitte Dezember durchgeführt. Diese Zahlen liegen weder uns, noch der Bezirksvertretung vor und wurden auch nicht im Verkehrsausschuss genannt. Mit diesen Zahlen soll dann für jedes einzelne Haus eine Lärmberechnung durchgeführt und ermittelt werden, welche Maßnahmen zu welchem Ergebnis führen. Dies alles fordert die Bezirksregierung von der Stadt. So ist zu mindestens die Aussage der Stadt. Diese Berechnungen sollen noch einige Monate dauern, obwohl hier nichts anderes passiert, als eine Computerprogramm mit entsprechenden Zahlen über Verkehrsdichte und baulichen Gegebenheiten zu füttern.

Und jetzt kommen die weiteren Ungeheuerlichkeiten:

  1. Bereits vor drei Jahren stellt ein Anwohner der Brühler Landstr. einen Schutzantrag, wie ihn jetzt ganz viele Bürger gestellt haben. Die Stadt hatte also bereits mehr als drei Jahre Zeit, sowohl die Schadstoffe, als auch den Lärm zu messen bzw. zu berechnen. Was ist in dieser Zeit passiert? Lediglich die Schadstoffmessung seit Anfang 2011.
  2. Von der Stadt wird immer auf die Bezirksregierung als Genehmigungsbehörde hingewiesen. Wir haben bei der Bezirksregierung  angefragt.Die Stadt ist gar nicht von der Bezirksregierung abhängig, wie uns immer weisgemacht wird. Sie hat beispielsweise das LKW-Verbot auf der Autobahnbrücke in Leverkusen und auch das für LKW über 30 t auf der Mülheimer Brücke vollkommen selbstständig erlassen. Die Bezirksregierung wurde hier vorher gar nicht gefragt.
  3. Auch gibt es Maßnahmen, bei denen die Stadt sowieso selbständig handeln kann. Sei es eine Geschwindigkeitsbegrenzung oder bauliche Maßnahmen. Wo wir gerade bei baulichen Maßnahmen sind. War es 2011, als die Brühler Landstr. wegen der Frostschäden zu einem Teil neu asphaltiert wurde? Leider ohne den im Volksmund Flüsterasphalt genannten Werkstoff zu verwenden. Hier wurde auch wieder eine Chance vertan, etwas mehr Ruhe einkehren zu lassen.

Was ist aus den übrigen Punkten geworden, die wir im November erwähnt haben? Zunächst mal die Punkte, wo sich überhaupt etwas getan hat:

Busanbindung Kalscheuren
Die Bezirksverwaltung hat 10.000 € der KVB für die Anschubfinanzierung einer Shuttlebusverbindung zur Verfügung gestellt. Nichts weiter ist seither passiert. Auf der Sitzung des Verkehrsausschusses habe ich Herrn Höhn von der KVB bezgl. der Verkehrsprobleme angesprochen. Sein zynischer Kommentar war, dass wir weniger Verkehrsprobleme hätten, wenn die Pendler mit der KVB fahren würden.

Mal davon abgesehen, dass heute im Berufsverkehr die Auslastung der KVB bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit geht, nützt uns dies für den LKW-Verkehr auch nichts. Herr Höhn wies auf die schlechten Fahrgastzahlen der Linie 935 hin, die ja als Zubringer zum Bahnhof Kalscheuren dient.  Ja kein Wunder, wenn die Linie morgens frühestens um 06:52 am Bahnhof ankommt und abends der letzte Bus dort um 19:09 abfährt.

Radwege zwischen den Dörfern
Hier hat die Bezirksvertretung Im Dezember beschlossen, dass die vorhandenen Feldwege zwischen Rondorf und Meschenich für den Radverkehr hergerichtet werden sollen, d.h. dort müsste Feinschotter aufgebracht werden. Auch hier muss allerdings die Stadtverwaltung zuerst mit Grundstückseigentümern sprechen, Umweltamt und Landschaftsplaner müssen gefragt werden. Ob also gebaut wird ist noch fraglich.

Zu den anderen Punkten
Ob Bürgerzentrum, Grünanlagen, Sozialraumkoordination, Sportplatz oder der Ansiedlung eines Vollversorgers, zu keinem dieser Punkt ist etwas passiert. Nach wie vor ist dies ein Trauerspiel.

Liebe Meschenicher, vielen von Ihnen haben inzwischen einen Schutzantrag gestellt. Die meisten haben schon eine Rückantwort der Stadt erhalten. Damit die Stadt uns nicht weiter hinhält, brauchen wir jetzt Anwohner der Brühler Landstr., die auch bereit sind, den Weg weiter zu gehen. Gerne prüfen wir, wenn keine Rechtsschutzversicherung greift, ob wir dieses Vorgehen finanziell unterstützen können. Wenden Sie sich an uns.

Aber wir möchten beim Thema Verkehr nicht aufhören. Helfen Sie mit, auch mit den anderen Themen die Lebensqualität in Meschenich weiter zu verbessern, sei es durch eine Mitgliedschaft bei uns, eine Spende, oder Ihre Mitarbeit bei einzelnen Projekten. Unser nächster Bürgerstammtisch findet am Dienstag, 26.2.2013 in der Gaststätte Reiterstube um 19:00 statt. Gehen sie hin.

Alles in allem bleibt noch viel zu tun.

Wir fordern deshalb die Politik auf, die Verwaltung stärker in die Pflicht zu nehmen als bisher und insbesondere die Aussagen der Verwaltung zu hinterfragen.

Weiterhin fordern wir Herrn Harzendorf und Herrn Höing auf, die Hinhaltetaktik für die Meschenicher endlich zu beenden und unverzüglich Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu ergreifen.

Und um auf meine letzte Rede nochmals zurückzukommen: Im Sinne von Arsch huh gibt es in Meschenich immer noch genügend Ansatzpunkte um Solidarität und Gerechtigkeit in dieser Stadt zu schaffen.

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Demo am 28.01. auch Thema beim Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen

Sonntag, 20. Januar 2013 16:52

Unsere 2. Demo rückt näher und viele Banner hängen schon wieder in Meschenich.

Der Vorstand war heute auf dem Neujahrsempfang der Bürgervereinigung Rodenkirchen in der Diakonie Michaelshoven. Der Vorsitzende Dieter Maretzky machte auf die Situation in Meschenich aufmerksam und wies auch auf die Demo am 28.01. hin. Anwesend waren u.a. viele Politiker aus der Bezirksvertretung, unser Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Paul, Bürgermeisterin und Kandidatin für den Bundestag Elfi Scho-Antwerpes, Landtagsabgeordnete Ingrid Hack und Kandidat für den Bundestag Prof. Heribert Hirte.

Mit den meisten konnten wir zu mindestens kurz sprechen und auf Meschenich nochmals aufmerksam machen. Frau Hack wird übrigens am 30.01. beim Stammtisch des BVM in der Gaststätte „Zum Treppchen“ ab 18:00 sein.

Am Dienstag, 22.01.2013 tagt der Verkehrsausschuss und Meschenich steht wieder mit dem LKW-Durchfahrverbot auf der Tagesordnung. Die Einladung mit Tagesordnung dazu gibt es hier. Dort ist auch schon die Stellungnahme der Stadt zu lesen, die es trotz der zwischenzeitlich erfolgten Verkehrszählung (deren Zahlen uns bis heute nicht vorliegen) nicht geschafft hat, die erforderliche Lärmberechnung durchzuführen.

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Restaurant Olympia wieder geschlossen, Bürgerstammtisch weicht aus

Freitag, 4. Januar 2013 19:03

Da das Restaurant Olympia seit letzter Woche wieder geschlossen hat, müssen wir für den Bürgerstammtisch ausweichen.

Kurzfristig stand die Gaststätte „Treppchen“ auf der Engeldorfer Str. 34 zur Verfügung, wo wir uns um 19:00 am Dienstag 08.01.2013 treffen.

Langfristig müssen wir uns aber wahrscheinlich neu orientieren und ggf. auch noch einmal über den Wochentag nachdenken.

Am Dienstag werden wir über die zweite Demo sprechen und wie es mit den Schutzanträgen weitergeht. Im übrigen füge ich hier den Artikel im Rodenkirchener Bilderbogen bei. Bericht_demo_bilderbogen

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Neue Demo am 28.01.2013, 17:00

Sonntag, 23. Dezember 2012 14:52

Nachdem der Antrag für ein LKW-Durchfahrverbot im letzten Verkehrsausschuss vertagt wurde, lässt uns dies nur noch entschlossener zur nächsten Demo aufrufen.

Dieses Mal treffen wir uns am 28.01.2013 um 17:00 . Aufstellung ist Everhard-Stolz-Str. und Auf der Freiheit. Wir gehen von dort nordwärts auf der Brühler Landstr. entlang, links auf die Alte Fischenicher Str. und biegen von dort wieder rechts in die Alte Brühler Str.. Wieder geht es rechts herum auf die Straße Am Kölnberg (K27). Die Kundgebung findet auf der Kreuzung Am Kölnberg/Brühler Landstr. statt.

Wer gerne wieder Plakate gestalten möchte oder diese aufhängen will, kann sich gerne bei uns melden. Wir werden auch hier wieder die Termine hierfür in den nächsten Tagen bekannt geben.

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