Mitteilung der Stadt. LKW Durchfahrverbot kommt

L├Ąrmschutz f├╝r Anwohner: Nachtfahrverbot f├╝r Lastkraftwagen

Dienstag, 20. Mai 2014, 16:11 Uhr

Ge├Ąnderte Verkehrsf├╝hrung auf der Br├╝hler Landstra├če in K├Âln-Meschenich

Die Anwohner im Stadtteil K├Âln-Meschenich sollen zus├Ątzlich zu den bisherigen Ma├čnahmen noch weiter vor L├Ąrm durch Lastkraftwagen gesch├╝tzt werden. Ab 23. Mai 2014 richtet die Stadt K├Âln f├╝r die durch den Ort verlaufende Br├╝hler Landstra├če (B51) ein Nachtfahrverbot f├╝r den Durchgangsverkehr ein. Die vorbereitenden Arbeiten f├╝r das Herrichten der Fundamente und die Installation der Schildermasten sind bereits angelaufen.

Das Verbot gilt f├╝r Lastkraftwagen mit einem zul├Ąssigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen f├╝r die Zeit von 22 bis 6 Uhr. Die neue Regelung wurde in enger Abstimmung mit der Bezirksregierung K├Âln, dem Rhein-Erft-Kreis und den umliegenden Gemeinden H├╝rth und Br├╝hl vorbereitet.

Die empfohlenen Umleitungen f├╝r Lastkraftwagen verlaufen aus Richtung Br├╝hl ├╝ber die Kerkrader Stra├če zur Autobahn A555 sowie aus Richtung K├Âln ab der Milit├Ąrringstra├če ├╝ber die Autobahnen A4 und A555. Kurz vor der Ortschaft Meschenich weisen zudem Hinweisschilder auf das Verbot f├╝r den┬áLkw-Durchgangsverkehr hin.

Das Amt f├╝r Stra├čen und Verkehrstechnik wird in Zusammenarbeit mit dem Amt f├╝r ├Âffentliche Ordnung und der Polizei K├Âln Verkehrsz├Ąhlungen vornehmen, um festzustellen, ob die neuen Regelungen eingehalten werden. Zus├Ątzlich k├Ânnen die Untersuchungen auch erkennen lassen, ob eine Verdr├Ąngung des┬áLkw-Verkehrs in andere Ortslagen, beispielsweise in das direkt benachbarte H├╝rth-Fischenich, stattfindet. Nach rund sechs Monaten werden die Ergebnisse zusammengefasst und ausgewertet. Danach ist zu entscheiden, ob weitere Optimierungen erforderlich sind.

Um die durch den Autoverkehr verursachte L├Ąrmbel├Ąstigung auf der Br├╝hler Landstra├če in Meschenich nachhaltig zu reduzieren, wurde die zul├Ąssige H├Âchstgeschwindigkeit in der Ortschaft im September 2013 auf 30 Kilometer in der Stunde reduziert. Hierdurch und durch begleitende regelm├Ą├čige Tempokontrollen konnte eine Verringerung der L├Ąrmemission erzielt und die Situation f├╝r die Anwohner leicht verbessert werden. Von dem nun vorgesehenen n├Ąchtlichen Durchfahrverbot f├╝r┬áLkw┬áverspricht sich die Stadt einen weiteren Schutz der Anwohner vor hoher L├Ąrmbelastung.

Stadt K├Âln – Amt f├╝r Presse- und ├ľffentlichkeitsarbeit

J├╝rgen M├╝llenberg

Mit diesem Text k├╝ndigt die Stadt das n├Ąchtliche LKW-Durchfahrverbot an. Ist es ein Zufall, dass dies genau zwei Tage vor der Kommunalwahl ver├Âffentlicht wird? Jeder mag sich selbst ein Bild dar├╝ber machen. Fakt ist: Wir freuen uns zun├Ąchst ├╝ber unseren Erfolg, werden aber weiter daf├╝r k├Ąmpfen, dass ein ganzt├Ągiges Durchfahrverbot umgesetzt wird.

Wir werden auch nicht auf die Kontrollen der Polizei vertrauen (das funktioniert bei den Geschwindigkeitskontrollen schon nicht). Wer uns bei den n├Ąchtlichen Kontrollen unterst├╝tzen m├Âchte, kann sich gerne bei uns melden.

Mit dem Inkrafttreten des Durchfahrverbotes will die Stadt dann auch endlich die Lautst├Ąrkepegel f├╝r die betroffenen Grundst├╝cke ver├Âffentlichen. Wir gehen davon aus, dass die bisherigen Ma├čnahmen nicht ausreichen, die L├Ąrm- und Schadstoffimissionen weit genug zu senken. 2013 ergeben zumindest die Messwerte nach wie vor zu hohe Stickstoffdioxidkonzentrationen. Messwerte

 

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Datum: Mittwoch, 21. Mai 2014 1:30
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